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Gemeinsam statt einsam am 25.11.16

Vom Schandfleck zum Schmuckstück aus der MAZ am 26.7.2016

Felix - der Held vom Heinrichstift

Wie der Hund Felix zum Held vom Heinrichstift wurde.

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Gebäude sucht seinen Meister

Ohne den/die wichtigste/n Mann/Frau im Hause stockt das Zusammenleben. Daher suchen wir den / die gute Seele im Haus.

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heinrichstift.de

Die Homepage vom Heinrichstift.de ist seit 3.1.2014 online. Hier erfährt man alles über das Gebäude. Es wird die Geschichte des Gebäudes, der Baustil und die Besonderheiten beschrieben. Hier findet man auch die denkmalrechtliche Beschreibung. Im geschlossenen Bereich gibt es Informationen  Informationen für die Handwerker und Mieter.

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Wohnungsnot im Alter!

„Immer mehr Rentner, immer weniger altersgerechte Wohnungen, mehr als 2,5 Millionen Senioren betroffen.“ So schreibt die Bildzeitung am 26.6.2013. Das war ein Ergebnis der Studie „65plus“ des Pestel-Instituts.

Denkt man mit 65 erst an seine Zukunft im Alter, ist man sehr spät dran. Das neue soziale Umfeld aufzubauen, ist nicht mehr einfach. Wer will denn schon mit 65 in eine Seniorenwohnung mit angeschlossenem Pflegeheim ziehen?

 

Mit 50life wird eine gemeinschaftliche Lebensform für Menschen ab 50 getroffen. Es richtet sich in erster Linie an Menschen, die noch mitten im Leben stehen, aber ein neues soziales Umfeld suchen, das langfristig trägt. Familiäre oder berufliche Umstände haben das soziale Umfeld verändert, und man versucht, wieder einen neuen Anschluss zu finden.

Der Wohnungsmarkt hat dieses Phänomen bisher fast völlig außer Acht gelassen, so dass komfortable Wohnungen für eine solche Wohnform selten sind. Dieser Umstand war für den Baden-Württemberger Unternehmer Werner Weng der Anlass, darüber nachzudenken und ein Konzept zu finden, das diesem Anspruch gerecht wird.

 

Mit dem besonderen Wohnkonzept „50life“ wird versucht, hier neue Wege zu gehen.


Gemeinsam wohnen & leben im Baudenkmal

Im Rahmen einer Pressekonferenz stellten am 7.10.2013 der schwäbische Investor Werner Weng und der ehemalige Bürgermeister und Präsident des Senats der Freien Hansestadt Bremen, Dr. Henning Scherf das Wohnprojekt vor.

Henning Scherf ist wahrscheinlich der erste und einzige Regierende einer deutschen Großstadt, der in einer Wohngemeinschaft lebt: Dr. Henning Scherf – bis 2005 Bürgermeister und Präsident des Senats der Freien Hansestadt Bremen – zog mit seiner Frau und acht Freunden 1987 in ein ebenfalls vom Verfall bedrohtes Gebäude in Bremen. Bunt sei es, anregend, immer mehrere Generationen im Haus, niemand werde verlassen, wenn er keine Kraft mehr habe, sich selbst zu versorgen, sagt Henning Scherf – so wie er es auch schon in mehreren Büchern beschrieben hat (z. B. „Grau ist bunt – was im Alter möglich ist“, 2006). „Über 95 Prozent aller Älteren wollen nicht in Heimen leben, schon gar nicht unter krankenhausähnlichen Bedingungen, wir wissen heute, dass Menschen, die nicht allein leben, die eine Aufgabe haben, deutlich länger gesund bleiben und länger leben“, so Henning Scherf. „Deshalb ist es hoch intelligent, eine solche Wohnweise zu entwickeln und zu verwirklichen, ich drücke Ihnen die Daumen, dass es gelingt.“

 

Der Vorstellung, dass es bereits mehr als genug Wohnprojekte für ältere Menschen gebe, widerspricht er vehement. Er habe eine Studie zur wissenschaftlichen Evaluierung von entsprechenden Wohnformen angeregt und sei voll bestätigt worden. „Wie auch immer die Projekte im Einzelnen aussehen – Hauptsache kein Ghetto, Hauptsache lebendig.“

 

 

Auf den folgenden Seiten stellt sich das Wohnprojekt vor.


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